18.06.2023

Drei neue Ministranten in Altmühlmünster

Altmühlmünster – Bei einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Altmühlmünster konnte Ortspfarrer Christian Stock drei neue Ministranten offiziell in die Ministrantenschar der Pfarrei Altmühlmünster aufnehmen. Sebastian Hengl, Anton Hübner und Paul Hübner hatten in den letzten Monaten die einzelnen Dienste kennengelernt, z.B. die Handhabung der Leuchter und der Glocken, die Kniebeugen und das Bringen von Kelch, Brot und Wein bei der Gabenbereitung. Pfarrer Stock bescheinigte ihnen, den Altardienst schnell gelernt zu haben, und dass sie mit Disziplin, Eifer und Freude dabei sind. Auch an der Sternsingeraktion und an der Fronleichnamsprozession hatten sie sich schon beteiligt. Er dankte ihnen für die Bereitschaft zum Ministrantendienst, aber auch den Eltern, die Ihre Kinder dabei unterstützen. Auch Diakon Alfons Rabl, dem Mesnerehepaar Anneliese und Josef Ebenhöch und den älteren Ministranten sagte er ein "herzliches Vergelt`s Gott", dass sie die neue Ministranten gut angelernt haben. Mit Handschlag und der Aushändigung der Ministrantenplakette wurden die 3 Kinder nun unter dem Applaus der Anwesenden in die Ministrantengruppe Altmühlmünster aufgenommen. Pfarrer Stock wies darauf hin, dass auch unter dem Jahr weitere Kinder (ab der 1. Klasse) Ministrant werden könnten. Wer Interesse habe, solle sich an ihn wenden, oder einfach vor oder nach einem Gottesdienst spontan in die Sakristei kommen.

Verabschiedet wurde nach vierjährigem Ministrantendienst Felix Knitl. Pfarrer Stock dankte ihm für die treuen und zuverlässigen Dienste. Insbesondere während der dreijährigen Coronazeit gab es beim Ministrantendienst immer wieder Änderungen und Auflagen, wie z.B. Maskenpflicht, andere Abläufe und Abstandsgebote. Aber alle Ministranten hätten sich immer wieder schnell mit den neuen Gegebenheiten arrangiert. Pfarrer Stock wünschte Felix Knitl Gottes Segen und überreichte ihm unter dem Beifall der Gläubigen ein Miniaturrauchfass.

 Er betonte auch die Wichtigkeit des Ministrantendienst für die katholischen Gottesdienste: Ministranten würden bei der Gabenbereitung Brot und Wein stellvertretend für die Gläubigen zum Altar bringen. Mit Glockenzeichen weisen sie auf wichtige Momente im Gottesdienst hin: den Beginn der Messe, die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi, sowie den eucharistischen Segen. Mit Leuchtern und Weihrauch heben sie die Bedeutung des Evangeliums und des eucharistischen Hochgebet hervor. Zum Schluss verwies er noch auf den Ministrantenausflug, der am Samstag, den 8. Juli stattfindet.
 
Foto (Foto: Schels) zeigt:

v.l.n.r.: untere Reihe Anton Hübner, Felix Schlagbauer und Sebastian Hengl; Mittlere Reihe: Johanna Hübner und Paul Hübner; obere Reihe: Benedikt Lender, Diakon Alfons Rabl, Pfarrer Christian Stock und Felix Knitl.